Die Sache mit der neuen Stadt

Jetzt ist es soweit…etwas dass ich mir lange gewünscht habe.

Ich ziehe im November in eine kleine schnuckelige Wohnung nach Hamburg um.

Endlich ziehe ich in meine Traumstadt und dann noch in eine schöne Wohnung und Wohngegend in der Sammy und ich uns wohlfühlen werden.

Vieles wird viel einfacher werden als es bisher war. Die Wege werden kürzer und ich bin nicht mehr so von der Welt abgeschnitten.

Und ich kann mich auch ohne Auto fortbewegen.

Und die Chancen auf einen Job sind auch aussichtsreicher.

Klingt super, gell?

Und ich….tja…ich kann nicht schlafen.

Mich plagen Gedanken:

Diese Stadt ist so fremd…und so groß.

Werde ich die in mich gesetzte Erwartungen erfüllen?

Was ist los mit Dir? Du wolltest das doch unbedingt!

Ok…ich packe das. Das ist der Neuanfang den ich unbedingt brauche.

Aber wenn nicht…was ist dann?

Hör auf Dir Sorgen zu machen. Du packst das, Du willst das, Du bist nur so unruhig weil etwas geschieht was Du Dir gewünscht, aber nicht vermutet hättest.

 

 

 

 

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Hundebesitzer

Für gut befunden und geklaut.
Gedanken über unseren Status als Hundebesitzer…
Es ärgert uns sehr, dass wir uns als Hundebesitzer von sehr vielen Seiten anfeinden lassen müssen. Unsere Hunde verursachen Schmutz. Unsere Hunde bellen. Unsere Hunde laufen „überall“ herum und womöglich sogar unangeleint. Unsere Hunde werden als gefährlich eingestuft, wenn sie jemanden anspringen.
Wir lieben unsere Hunde. Wir machen uns aber täglich zum Gespött zahlreicher Menschen!
Und: Wir machen uns zu Zielscheiben für Hundehasser, Rentner, Jogger, Fahrradfahrer, Forstmenschen, Nachbarn und… und… und…!
Haben wir auch „Freunde“? Natürlich! Die sitzen in den Finanzgremien der Regierung und natürlich zwangsläufig in der Wirtschaft, die wir ja allein mit rund 4 Milliarden Euro im Jahr doch recht tatkräftig unterstützen.
Wir stellen uns die Frage: Hat sich schon mal jemand bei uns bedankt, weil unsere Hunde offensichtlich eine Vielzahl von Arbeitsplätzen sichern und das dauerhaft und zuverlässig? Hat jemals ein Mensch das Wort „DANKE“ in den Mund genommen, da das Steueraufkommen aus Hundesteuer auch in die Finanzierung der Kitas fließt?
Haben wir je ein Dankesschreiben der Kommune erhalten, weil wir jährlich einige hundert Euro an Hundesteuer zahlen, die die Gemeinde für alles, nur nicht für Tiere verwendet?
Wurden aus Mitteln der Hundesteuer jemals für die Hunde „Spielplätze“, also Hundewiesen gebaut? Vielleicht mal Badeteiche? Oder nur ein winziges Freilaufgebiet, wo man sich mit anderen Vogelfreien ungestört zum Austausch treffen kann?
Was uns richtig ankratzt ist aber das Wissen, dass unsere Hunde bis heute nicht als soziale, lebende, denkende und fühlende Wesen angesehen werden. Sie sind „Luxusgüter“, die entsprechend besteuert und gemaßregelt werden. Da denkt niemand daran, dass Hunde wundervolle Sozialpartner sind, die Alten, Kranken und Behinderten helfen. Hunde verlängern unser Leben, machen uns gesünder und wir verkommen nicht als Couch-Potatoes. Wir sparen also auch noch den Krankenkassen Geld!
Allen Rentnern, die uns mit den Hunden heute frohgemut beschimpfen, beleidigen und bedrohen sei mal gesagt: Auch IHR braucht vielleicht mal einen Therapiehund, der Euch besucht und Freude bringt. Und zwar dann, wenn menschliche Besucher schon lange die Segel vor Eurer ewigen Nörgelei gestrichen haben!
Seit Millionen von Jahren begleiten Hunde den Menschen und wie danken wir es? Wir besteuern, kontrollieren, beobachten, zeigen an, maßregeln und schätzen ein. Wir beuten aus, und zwar mental und finanziell.
Hunde sind gern gesehen, wenn sie Blinden die Augen ersetzen, wenn sie Drogen, Falschgeld und Sprengstoff finden und wenn sie einen Verbrecher jagen. Sozialkompetente Tätigkeiten nennt man das wohl!
Aber für die meisten Menschen sind Hunde doch nur eins: Ein lästiges Luxus-Übel! Wesen, denen man Intelligenz, Sozialverhalten, Konfliktbewältigung und die Fähigkeit zu emotionalen Regungen einfach pauschal abspricht! Allenfalls Forschungsobjekte sind sie.
Und wir Hundemenschen? Wir sind ohnehin alle komplett verblödet. Warum? Wir lieben unsere Hunde. Wir reden mit ihnen, leben in einem sozialen Verband mit ihnen. Wir versorgen unsere Hunde, wie wir einen kranken Verwandten versorgen würden. Wir weinen um unsere Hunde, wenn sie sterben und wir beerdigen sie so, wie man eben jemanden beerdigt, den man sehr geliebt hat. Wir teilen unsere Couch mit unseren Hunden, manchmal unser Essen, immer aber unsere Liebe.
Und dann gibt es noch die Individuen, die wir nicht als Menschen bezeichnen würden. Die, die ihre Hunde ausbeuten, quälen, brechen und misshandeln. SIE sind diejenigen, um die sich unser Staat kümmern müsste. Denen das Handwerk gelegt werden muss, die vor Steuern ersticken sollen. Aber das wäre ja zu einfach!
Bei über 5 Millionen Hunden in deutschen Haushalten ist es einfacher, sich an deren Haltern schadlos zu halten, als an den vergleichsweise wohl wenigen Menschen, die aus reiner Profitgier die „Ware Hund“ für sich ausnutzen.
Vielleicht sollte unsere Regierung in Bund, Land und Kommune endlich einmal darüber nachdenken und adäquat handeln. Mal im Sinne der Tiere und deren Halter. Mal moralisch das Tier zu sehen und als das, was es ist: Ein fühlendes, denkendes Wesen, welches uns als Menschen das Leben ein Stückchen lebenswerter macht. In einer Zeit, wo echte menschliche Freundschaften rar geworden sind und wir uns manchmal nur auf die Liebe unseres Tieres verlassen können. Das aber zu 100% und in allen Lebenslagen!

Die Sache mit „Daumen hoch“

Wann hat das eigentlich angefangen, dass SMS, WhatsApp oder auch Emails oder Kommentare mit diesem „Daumen hoch“ Zeichen beantwortet wurden?

Komme mir schon vor wie im alten Rom und Circus Maximus…

Man muss ja nicht immer viel schreiben… aber dieser „Daumen hoch“ ist echt unpersönlich… Also finde ich

 

Was soll mir das sagen?

OK?

Geht klar?

Ist in Ordnung

Oder ala Cäsar:

Daumen hoch: Du darfst weiterleben

Daumen runter: stirb

Papa und ich z.b. verabschieden uns immer mit „hab Dich lieb“ und der andere schreibt: “ ich Dich auch“

 

Und seit neuesten bekomme ich von ihm einen „Daumen hoch“…

 

Also ehrlich… verstehe ja…aber ist irgendwie doof.

 

Also ich werde weiterhin Worte benutzen….

 

Die Sache mit der Post

Ich weiss nicht wie es bei euch ist…aber hier ist es seit Tagen entweder heiss oder schwül.

 

Jetzt kam noch erschwerend hinzu, dass Sammy 2 Tage ganz schlimm Durchfall hatte und ich nachts Karottensuppe gekocht, mit Sammy raus bin und ihm den Bauch gekrault habe.

Also war ich heute früh entsprechend durch und auf der Couch eingeschlafen.

 

Irgendwann wurde ich wach weil ich eine Stimme im Flur hörte die sagte: Nein, dass ist für Frauchen. Ähm, Hallo!!!!

Nein Sammy, hol das Frauchen.

 

Ich stand auf und ging in den Flur und da stand meine Briefträgerin mit einem Päckchen und Sammy sass davor und wedelte.

Sie war erleichtert mich zu sehen und ich dachte nur, merke: zukünftig die Tür abschliessen 😂

Bin immer noch da

Wenn du mich brauchst, lass es mich wissen, werde da sein

wenn du nicht weisst wohin,
wenn du dich schlecht fühlst
wenn du dich alleine fühlst
wenn die hübschen Vögel weggeflogen sind

…ich bin noch frei

gib mir eine Chanche

ich werde mein bestes geben
und es ist keine Lüge

wenn du mich testen möchtest,
wenn du es mich versuchen lässt

gib mir eine Chanche
(das ist alles um dass ich dich bitte)
gib mir eine Chanche

 

wir können etwas Musik hören,
vielleicht nur reden,
bis du es besser weisst
weil du weiss,
ich habe so viel das ich tun möchte.

Egal…Hauptsache wir sind zusammen.
Denn immer wenn ich von Dir träume ist es magisch.

Du hast Angst,
aber wenn du deine Meinung änderst,
bin ich die Erste in der Schlange

Und wenn du mich brauchst,
lass es mich wissen, werde da sein

 

Und
Wenn du keinen Platz hast wo du gehen kannst wenn du dich schlecht fühlst
wenn du dich alleine fühlst
wenn die hübschen Vögel weggeflogen sind

gib mir eine Chanche

Du kannst deine Zeit nutzen
Ich habe es nicht eilig

Lass mich dir jetzt sagen
meine Liebe ist stark genug
um alle Dinge auszuhalten..es ist Magie

Du sagst das ich meine Zeit verschwende,
aber ich kann dich nicht aus meinen Gedanken bekommen

Ich kann dich nicht gehen lassen,
weil ich dich so liebe

Wenn du deine Meinung änderst,
bin ich die Erste in der Schlange

Und
wenn du mich brauchst, lass es mich wissen, werde in der Nähe sein
wenn du keinen Platz hast wo du gehen kannst wenn du dich schlecht fühlst
wenn du dich alleine fühlst
wenn die hübschen Vögel weggeflogen sind

Ich werde da sein

In memory

Wir waren fast 17 Jahre zusammen.

Und in dieser Zeit max. 8 Wochen getrennt.

Als ich Dich gehen lassen musste sagte ich Dir, dass Du mein Herz bist und einen Teil von mir mitnimnst.

Heute ist es 2 Jahre her.

Und ich vermisse Dich immer noch.

Du bist und bleibst mein tolles Mädchen und ich wünschte, dass Du Sammy kennen gelernt hättest.

Ihr zwei hättet soviel Spass.

Wir sehen uns wieder…..am Ende der Regenbogenbrücke

Ich will nur dass Du weißt

Du bist online..
doch Du schreibst nicht und ich schlage auf den Schreibtisch.

Frag mich, ob Du gerade alleine bist oder fühlst Du grad das Gleiche?

Ich will nur, dass Du weißt…
wie oft ich Briefe an Dich schreib…
und sie wieder zerreiß…

Und dass ich Dich liebe und so’n Scheiß…
Weil ich will dass niemand davon weiß…

Und ich schreib SMS, doch ich schick sie nicht weg.

Ob Du online bist hab ich so oft gechecked.

Und geh ich auf die Straße, dann seh ich überall nur Paare…

Und trägt ein anderer Deinen Namen, ja dann raubt’s mir fast den Atem.

Jedesmal wenn ein Mann Dein Parfüm an sich trägt,
bilde ich mir einen Moment ein, dass Du mir direkt gegenüber stehst.

Ich will nur, dass Du weißt…
wie oft ich Briefe an Dich schreib…
und sie wieder zerreiß.

Trau schau wem….

Ich war heute Mittag mit Sammy spazieren und dabei kamen wir an unserem Sportplatz vorbei.

Dort finden gerade verschiedene Arbeiten eines Bauunternehmens statt.

Ich lief also quer über den Platz und sah einen Mann der krampfhaft versuchte einen Radlader zu starten.
Er war schon leicht verzweifelt und am Fluchen. Also ging ich über und meinte ob ich ihm helfen könne.

Er schaute mich an und lachte. Dann sagte er: Du? Na klar.
Und lachte wieder.
Dann stieg er aus und meinte: Na dann Puppe, zeig mal was Du kannst.
Ich gab ihm Sammy und meinte: pass auf meinen Hund auf.
Er lachte wieder und nahm aber Sammys Leine.
Ich stieg ein, nahm den Gang raus, deaktivierte die Wegfahrsperre, löste die Bremse und startete den Radlader.
Dann zog ich die Bremse wieder an und stieg aus, nahm Sammy, sagte „gern geschehen“ und ging weiter.

Ich hörte noch leise ein: „Das glaube ich jetzt nicht!“
hinter mir und musste grinsen.

 

Tja Jungs…Vorsicht wen ihr herausfordert. Es kann eine Frau dabei sein die einen Führerschein für alle Baumaschinen hat.

Die Sache mit dem Schlaflied

Als Sammy die erste Zeit hier war und einige Nächte unruhig durch die Wohnung lief, kam ich auf die Idee ihm abends ein Lied zu singen.

Dies funktionierte auch super. Zudem nicht nur Sammy einschlief, sondern der Mann auch tief schlief wenn ich ins Schlafzimmer kam.

Heute mache ich das noch, wenn Sammy Bauchweh und Durchfall hat oder ihn seine Leishmaniose ein wenig ärgert.

Vorhin lag Sammy auf der Couch und spielte mit einem kleinen Ball.

Ich war in der Küche und im Radio lief das Lied „AS long AS you love me“.
Also fing ich an mitzusingen und ging dann ins Wohnzimmer um etwas zu holen.

Und Sammy lag auf der Couch mit diesem Blick:

“ Muss ich jetzt schlafen?“

Ich lachte und meinte, nein….alles gut..Spiel nur weiter.
Und er stöhnte, schnappte seinen Ball und spielte weiter.

Gut konditioniert 😂😂😂

Die Sache mit Idefix

 

Manche wissen ja, dass ich mitten im Spessart, in einem kleinen Dorf wohne.

Genau gegenüber steht ein Wohnhaus und links daneben befindet sich ein Grünstreifen der in einer Wiese endet.

 

In diesem Haus lebt eine ältere Frau, die Jahre lang damit beschäftigt war aufzuschreiben ob und wann meine alte Hündin auf der Wiese war und was sie da getrieben hat.

 

Sie ging sogar soweit, meinen Vermieter anzurufen und ihm zu erklären, dass diese Wiese keine Hundetoilette wäre.

 

Zum Glück wusste mein Vermieter, dass Kimba mit mir arbeiten ging und diese Wiese nur aufsuchte um Gras zu fressen.

 

Als Kim vor 2 Jahren starb, war endlich Ruhe… mal davon abgesehen, dass man sich im Dorf erzählte ich hätte sie in meiner Wohnung erschossen…

 

Ich habe das unter „sowas kommt von Inzucht“ verbucht.

 

Vor knapp einem Jahr lief ich Mittags die Strasse entlang und sah an dem besagten Haus einen Mann mit einem Jack Russel Welpen an der Leine. Er versuchte krampfhaft ihn dazu zu bewegen ihm zu folgen.

 

Aber der Kleine sprang herum und spielte.. Wie Welpen halt so sind.

 

Ich ging auf ihn zu und fragte ob ich ihm helfen könnte… währenddessen lag der Kleine schon vor mir auf dem Rücken und kaute an meinem Schuh.

 

Er sagte, ja…er ist noch klein…und so anstrengend…

Ich lachte und sagte: Naja, er ist ein Jack Russel..was erwartet Du?

Dann zeigte ich ihm kurz wie man es schafft seine Aufmerksamkeit zu bekommen und wie leicht es ist, dass er einem folgt.

 

Er bedankte sich und meinte, dass er zum Gluck ja nur gelegentlich mit ihm gehen müsste, denn er gehöre ja nicht ihm sondern..und dann deutete er auf das Haus dieser „netten Dame “

Ich sagte nur: „Ach, das ist ja witzig“

 

Mittlerweile muss ich aber sagen, dass es nicht witzig für den Kleinen ist..

Sein Spaziergang besteht aus:

1 x um die Ecke auf die besagte Wiese

Dann kurz warten ob jemand kommt dem man erklären kann, dass er ein Rassehund ist und von dem oder dem Züchter stammt.

 

Das ganze 3 x am Tag

 

Er ist mittlerweile schon so frustriert und überhaupt nicht sozialisiert, dass er zuerst bellt wenn er jemanden sieht und dann wedelt…und dann hoch genommen wird, damit er noch mehr bellt.

 

Der arme Kerl hat noch nichts gesehen ausser dem Hof und der Wiese am Haus.

 

Seit zwei Wochen ca. sind sie jetzt auf die super Idee gekommen ihn an der Tür mit knapp 3 Meter Spielraum anzuleinen…

 

Und jetzt bellt er natürlich jeden an..

 

Ich beobachte ihn oft wenn ich auf meiner Fensterbank sitze und er tut mir so leid.

 

Sie haben aus einem neugierigen, freundlichem Welpen einen frustrierten Hund gemacht, der jeden anbellt und nicht mal weiss warum…

 

Wieso wird man überprüft und kontrolliert, wenn man einen Hund aus dem Tierheim holt oder über den Tierschutz bekommt und beim Züchter kann jeder Idiot einen Hund kaufen.

 

Und kein Mensch schaut danach was mit dem Hund passiert…

 

Das werde ich nie verstehen…