Alles ist gut

Die Biopsie im Krankenhaus hat ergeben, dass ich zwar zwei kleine Geschwüre hatte, aber sie konnten mit einer leichten Chemo fertig gemacht werden, so nenne ich das.

Ich bin mittlerweile gut in Hamburg angekommen. Habe einen neuen Mann den ich sehr liebe und der mich liebt.

Wir haben einen zweiten Hund adoptiert und sind sehr glücklich.

Die Kleine hält uns auf Trapp, aber sie ist auch so süß und klebt ständig an mir.

Wenn ich jetzt zurückschaue kann ich oft mein Glück gar nicht fassen.

Wo war ich noch vor Monaten….wo bin ich jetzt? Was habe ich jetzt? Es ist unfassbar…

Und dies habe ich auch ganz lieben Freunden zu verdanken die immer an mich glauben und mich auf meiner Reise unterstützt haben und mich immer noch unterstützen. Ich danke euch.

Wenn mich jetzt jemand fragen würde was Glück ist, würde ich sagen:

Keine Ahnung….aber es muss sich genauso anfühlen

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Die Sache mit dem Krebs

Ich bin in der Stadt in der ich immer sein wollte. Alles ist hier so aufregend!

Ich sitze in der U-Bahn und es steigt jemand ein und spielt spontan Saxophon.

Nächste Station steigt ein verwahrloster Typ ein, erzählt seine Geschichte und bittet um Geld.

Ich sitze da…fasziniert…alle anderen tun gleichgültig. Ok, sie kennen das.

 

Ausstieg am Hafen…ach..mein Hafen..die Lichter im Dunkeln…ich liebe diese Stadt.

Ich setze mich auf eine Bank und beobachte die Wellen die gegen die Befestigung schlagen.

Die Schiffe die sich mit den Wellen auf und ab bewegen.

Meine Gedanken kreisen…

„Sie müssen ins Krankenhaus. Ihr Befund ist schlecht“

Mr. K hat wieder zugeschlagen…oder auch nicht…man weiss es noch nicht so genau.

Und ich dachte, dass ich ihm in den Arsch getreten hätte….

Der Mistsack taucht immer auf, wenn man nicht mit ihm rechnet..das ist sein Vorteil.

„Aber vielleicht ist es auch etwas anderes“, denke ich und atme tief ein.

Hey, ich bin hier in meiner Traumstadt und wenn das jetzt schief geht wäre das echt mies. Ich wollte doch einen neuen Anfang.

Ich schaue in den Himmel und sage, „ey….das ist jetzt nicht Dein Ernst. So gemein bist Du nicht.“

Eine Möwe landet vor mir und stolziert den Weg entlang.

Ich lächle und denke: Ach was solls…Es geht immer weiter….

Sammys Tagebuch 24.11.17

Liebes Tagebuch,

endlich bin ich mit Mama in Hamburg angekommen. Und es ist so aufregend!!

Ich musste zuerst mal den anderen Rüden zeigen, dass ich jetzt hier bin und mein Gebiet markieren…und natürlich auch den Ladies 😁

Langsam fange ich an mich richtig wohlzufühlen und den ganzen Stress mit dem Umzug zu vergessen.

Ach ja, der Umzug…Mama und C-Daddy meinte es ja gut und brachten mich zur Nachbarin, während die Umzugsfirma da war…aber ich erinnerte mich daran, wie oft ich schon abgegeben wurde und war so traurig, dass ich leise weinen musste.

Mamas Nachbarin versuchte mich zu beruhigen, aber ich glaubte fest, dass sie mich verlassen hatten…

Irgendwann kam Mama dann wieder und ich konnte es gar nicht glauben, aber sie hatte mich nicht abgegeben!!

Dann sind wir ganz lange mit dem Auto gefahren. Aber das war mir egal…Hauptsache ich war bei Mama und C-Daddy

Und nach zwei Tagen bei C-Daddy könnte ich in die neue Wohnung.

Und sie gefällt mir. Ok, sie ist kleiner als die alte…aber dafür habe ich auch immer alles im Blick und kurze Wege.

Ich bin schon gespannt was ich noch alles erleben werde…in dieser neuen, grossen und spannenden Stadt.

Sammy

 

 

Die Sache mit Hamburg

Wie die Zeit vergeht…Noch 3 Wochen und ich ziehe nach Hamburg. Ich freue mich darauf wünschte nur, dass ich den Umzug schon hinter mir hätte.

Was lasse ich hier…

Eine Wohnung in der ich mich immer Zuhause gefühlt habe

Einen Ort in dem ich mich auskenne

Meine Maus die hier begraben ist

 

Aber ich bekomme soviel!

Neue Perspektiven

Ein neues Leben

Eine kleine gemütliche Wohnung die – Dank meines Papas – genauso gestrichen ist wie ich es möchte.

Und vielleicht noch etwas Neues *g*

 

Ja, ich bin mir sicher.

Hamburg ich komme!!!

 

 

Die Sache mit der E-Zigarette

Ich weiss noch als GiTo damals von seinem Versuch mit der E-Zig. erzählte und ich total skeptisch war.

Er schickte mir auch eine umfassende pdf-Datei zu diesem Thema…aber ich blieb skeptisch.

Als ich dann aber vor einiger Zeit diese K-Diagnose bekam, überdachte ich einiges….auch das Rauchen.

Natürlich hätte ich es einfach lassen können, aber das wollte ich nicht.

Also versuchte ich einfach Mal eine E-Zig.

Und ich ärgere mich, dass mir das nicht früher eingefallen ist.

Ich habe verschiedene Geschmacksrichtungen, kann mit Nikotinshots verstärken.

Es stinkt nicht.

Der Haken ist nur, dass ich jetzt jeden Aschenbecher oder Raucher direkt rieche 😂😂

Eine Glühbirne ist kaputt, welche Hunderasse löst das Problem und wie

Golden Retriever:

Der Tag ist schön, die Sonne scheint, wir haben das ganze Leben noch vor uns. Los raus und Stöcken spielen.

Border Collie:
Ich werde die Glühbirne tauschen, die Leitungen überprüfen und das Haus neu verkabeln, so dass alles dem neusten Stand entspricht.

Hovawart:
Ich werde die Glühbirne bewachen, während der Border das Haus neu verkabelt.

Deutscher Schäferhund:
Selbstverständlich werde ich die Birne auswechseln, sobald ich diese Leute aus der Dunkelheit geführt und in Sicherheit gebracht habe.

Chihuahua:
Ach du liebe Zeit. Liebling, kann das nicht das Personal?

Labrador:
Ich? Echt? Ich? Ich darf das tun? Biiittttteeee! Darf ich? Jetzt gleich? Jetzt??

Australian Shepherd:
Treibt alle Birnen in einem kleinen Kreis zusammen!

Beagle:
Oh. Das Ding, das ich gefressen habe, war eine Glühbirne?

Irish Wolfhound:
Kann das nicht jemand anders machen?

Jack Russell Terrier:
Ich komme ran… ich weiß es. Ich schaffe es. Noch 20 Sprünge und ich hab sie. Dann gehört sie mir, nur mir!

Rottweiler:
Sag noch EIN Mal, dass ich es nicht könnte!

Husky:
Lass es den Border Collie machen. Während er beschäftigt ist, kannst du mein Futter zubereiten.

Greyhound:
Es bewegt sich nicht, wen interessiert es?

Cocker:
Wozu wechseln? Ich kann auch im Dunkeln auf den Teppich pinkeln.

Mastiff:
Mach es doch selber, ICH habe keine Angst im Dunkeln…

Boxer:
Wer braucht schon Licht? Außerdem quietschen Glühbirnen nicht.

Pointer:
Ich sehe sie, sie ist dort, dort ist sie, genau dort!

Pudel:
Ich flüstere dem Border ins Ohr und er wird es tun. Bis er fertig ist, wird auch mein Nagellack trocken sein.

Cane Corso:
Wenn Frauchen sagt, ich kann das, dann kann ich das! Und wenn sie sagt, ich soll das jetzt machen, dann mach ich das!

Deutsche Dogge:
Mimimi—
wenn es dunkel ist, kann ich dann heute Nacht bei dir schlafen?

Bulldogge:
Ich habe als Ersatz meinen Tennisball in die Fassung geschraubt.

Neufundländer:
Ich setze mich jetzt erstmal hier hin. Irgendwann wird sich die Birne schon wechseln.

Sammy Tagebuch 25.09.17

Liebes Tagebuch,

jetzt bin ich schon fast 2 Wochen in Hamburg und habe soooooooooo viel erlebt. Wir haben u.a. auch eine Wohnung gefunden mit einem Garten für mich. Frauchen ist etwas unsicher, aber zusammen schaffen wir das…wir haben schon mehr zusammen geschafft.

Frauchen sagt, dass wir morgen wieder heim fahren und deshalb dachte ich, dass es Zeit ist mal einige Bilder zu zeigen was ich hier so erlebt habe.

Sammy

 

Die Sache mit der neuen Stadt

Jetzt ist es soweit…etwas dass ich mir lange gewünscht habe.

Ich ziehe im November in eine kleine schnuckelige Wohnung nach Hamburg um.

Endlich ziehe ich in meine Traumstadt und dann noch in eine schöne Wohnung und Wohngegend in der Sammy und ich uns wohlfühlen werden.

Vieles wird viel einfacher werden als es bisher war. Die Wege werden kürzer und ich bin nicht mehr so von der Welt abgeschnitten.

Und ich kann mich auch ohne Auto fortbewegen.

Und die Chancen auf einen Job sind auch aussichtsreicher.

Klingt super, gell?

Und ich….tja…ich kann nicht schlafen.

Mich plagen Gedanken:

Diese Stadt ist so fremd…und so groß.

Werde ich die in mich gesetzte Erwartungen erfüllen?

Was ist los mit Dir? Du wolltest das doch unbedingt!

Ok…ich packe das. Das ist der Neuanfang den ich unbedingt brauche.

Aber wenn nicht…was ist dann?

Hör auf Dir Sorgen zu machen. Du packst das, Du willst das, Du bist nur so unruhig weil etwas geschieht was Du Dir gewünscht, aber nicht vermutet hättest.