Flüchtlinge und Obdachlose

Überall liest und hört man etwas über die Flüchtlingskrise. Und das natürlich zurecht. Es ist schrecklich, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen nur weil andere der Ansicht sind sie müssten das Land zerstören und die Menschen die darin leben töten.

Es ist schlimm, dass sie sich bei der Flucht der Gefahr aussetzen zu sterben und selbst wenn sie es überstehen, landen sie vielleicht an einem Grenzzaun und kommen nicht weiter.

Es ist menschenunwürdig was da gerade passiert und ja..sorry Frau Merkel..aber wir waren nicht auf so eine Situation vorbereitet. Es eskaliert langsam. Es gibt Unzufriedenheit bei den Bürgern und das schlägt zum Teil in Gewalt um… Und warum? Weil wir auch Probleme haben…und diese im Moment nicht auf Prio 1 stehen.

Ich will jetzt gar nicht mit Hartz IV anfangen…aber ich frage mich warum das Arbeitslosengeld II mal abgeschafft wurde… Das war noch gerecht. Damit konnten die die eingezahlt haben auch noch mehr bekommen und jetzt ist egal was man mal eingezahlt hat oder auch nicht..Alle bekommen das Gleiche.. Aber das nur mal so am Rand..darauf wollte ich gar nicht heraus.

Ich kümmere mich seit Jahren um Obdachlose. Versorge sie mit Lebensmittel und Futter für ihre Tiere. (Obwohl ich selbst wenig Geld habe) Und im Gegensatz zur allgemeinen Meinung handelt es sich nicht nur um Alkoholiker oder Menschen die „ihre Freiheit“ genießen wollen.

Es handelt sich auch um gescheiterte Existenzen die keine Hoffnung mehr haben. Sie brauchen Hilfe. Nicht nur Nahrung, sondern eine Therapie..aber sie trauen sich zum Teil nicht oder haben aufgegeben.

Es ist ok, sich um Menschen zu kümmern die nicht aus unserem Land kommen…aber man sollte nicht die vergessen die vor unserer Haustür leiden..

Meine Meinung..

mit Hund 1

mit Hund 2

Obdachloser

Was kann man da tun? Eigentlich ganz einfach. Schaut mal im Internet zum Thema Obdachlose in eurer Stadt..oder vielleicht wisst ihr ja auch wo sie sind. Und dann geht zum Supermarkt und holt Brot oder Brötchen, belegt sie. Kauft Hundefutter und dann zieht einfach los.

Das kostet nicht viel und ihr werdet mit vielen Eindrücken zurück kommen.

 

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15 Gedanken zu “Flüchtlinge und Obdachlose

      1. howtosurvive1988

        Damit meine ich, dass das ein sehr heisses Thema ist.
        Schau mal wie gut genährt die beiden Hunde sind.
        Wer sagt, dass das keine reine Zurschaustellung ist, und diese Frau abends dreimal soviel eingesackt hat, als wenn sie die Zeit mit Putzengehen für € 8-10.- die Stunde verbracht hätte?
        Ich komme einfach nicht über den Zweifel drum herum, dass keiner von der Hartz alleine leben muss, wenn er sich nicht zu schade wäre, sich eben auch ein bisschen die Hände schmutzig zu machen.
        Und dieser Zweifel wird genährt von dem Wissen, dass ich einige Menschen aus der Gemeinde kenne, die zweimal die Woche auf 3 Stunden putzen gehen, und sich damit ein Taschengeld von rund € 250.- dazu verdienen.
        Ich bin sicher, dass Du diese Antwort nicht hören wolltest, aber ich habe mich nunmal getraut ehrlich zu sein.
        ganz liebe Grüsse
        Michi

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      2. Nein Michi, dass ist absolut ok. Allerdings muss ich Dir dazu sagen, dass alles was Du Dir zu Hartz IV dazu verdienst davon abgezogen wird. Es sei denn Du machst es schwarz…aber das ist nicht legal und wenn Du erwischt wirst, verlierst Du Deinen kpl. Anspruch.
        Also ganz so einfach ist es auch nicht.
        Was die Hunde angeht. Klar sind sie gut genährt. Ich kann Dir auch sagen warum. Also so habe ich es erlebt..die Obdachlosen geben eher ihren Tieren etwas zu essen als dass sie essen. Und im Gegensatz zu dem Glauben, dass sie alles Geld in Alkohol umsetzen, erlebe ich immer wieder, dass sie dafür Futter kaufen. Ich habe einen Obdachlosen der eine Hündin hat und ich besuche ihn immer auf meiner Tour und er lächelt mich jedes Mal an und sagt: Gib es den anderen meine Große hat genug und dann öffnet er eine Reisetasche und sie ist voll mit Leckerchen, Frolic und Dosenfutter. Und immer wenn ich ihn frage, wie es bei ihm aussieht sagt er nur: Ich komme klar, aber Hauptsache meine Hündin hat zu fressen.
        Natürlich gehört er zu den Kandidaten denen ich immer etwas zu essen mitbringe und nach Möglichkeit auch Geld gebe.
        Ich schätze Deine Ehrlichkeit sehr. Und will jetzt auch nicht dagegen argumentieren. Ich erzähle nur was ich schon so erlebt habe.
        Drück Dich

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  1. Der Artikel gefällt mir sehr gut, weil er ein Grundproblem unserer Gesellschaft anspricht, nämlich die Verarmung vieler Menschen in unserem wohlhabenden Europa. Ich würde es gerne sehen, wenn meine eingezahlten Steuergelder dafür verwendet würden, dass kein Mensch hungern oder obdachlos sein muss, anstatt Milliarden Euro maroden Banken in den Hals zu schieben.

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  2. DITO, bin da ganz deiner Meinung Sister 😉
    Sie sollten erst mal das Elend vor der eigenen Tür wegfegen und was mich auch immer sehr ärgert, von wie wenig Geld unsere Rentner leben müssen, welche sich ihr Leben lang für dieses Land abgeschuftet haben!

    Gefällt 2 Personen

  3. Das klingt gut und richtig, was du da schreibst, aber Politik ist kompliziert und sehr langsam. Ich möchte nicht in Merkels Haut stecken.
    Aber am besten gefällt mir dein Vorschlag einfach selbst zu Handeln, auch wenn es vielleicht nur für einen Moment ist und man auch nicht so kann, wie man vielleicht möchte.
    Auf Politiker, Obdachlose oder Flüchtlinge zu schimpfen, je nach eigener Ausrichtung, ist keine Lösung, aber für mich ist das Wichtigste dabei, seine Betroffenheit nicht einzubüßen, sondern weiterhin Mitgefühl zu empfinden und auch zu zeigen. Wen und wie man dann hilft ist vielleicht nicht das Entscheidende, sondern dass man sich überhaupt selbst verantwortlich fühlt und in seinem Rahmen etwas tut.
    Also Hut ab vor deiner Initiative!!! 🙂

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    1. Das hast Du gut gesagt. Ja, genau darum geht es. Ich wollte auch nicht mit Frau Merkel tauschen, aber das muss ich ja nicht. Ich kann in meinem Rahmen helfen…und das ist oft schon wenig. Aber Du kennst doch mein Motto: Man kann die Welt nicht alleine retten, aber jeder sollte mit seinem Leben dazu beitragen, dass die Welt ein kleines Bisschen besser wird.

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